Montag, 28. März 2011

China Open - Maflins Serie geht weiter

Heute morgen begannen die China Open. Vom 28.03. bis zum 3.04. richten sich die Augen der Snookerfreunde nach Bejing. Wie ist die Form der Helden knapp drei Wochen vor der Weltmeisterschaft? Jimmy White kann seine Form jedenfalls nicht zeigen, da wegen Visa-Problemen die China Open absagen musste. White war nach China geflogen und von dort weiter zu einer Exhibition nach Thailand. Die Wiedereinreise nach China wurde ihm nicht gestattet, da er kein Visum für mehrfache Einreise hatte. Weiter in Form zeigte sich der Norweger Kurt Maflin. Mit 5:3 gewann er gegen den chinesischen Amateurspieler 5:3 und zog nach seiner bereits grandiosen Leistung in der Qualifikation auch in die nächste Runde der Endrunde ein.

Donnerstag, 24. März 2011

Snookerlegenden - Mehr Stimmung geht nicht

Cliff Thorburn, Dennis Taylor, John Virgo, Ray Reardon, Kirk Stevens - das sind Namen, welche den eingefleischten Snookerfan mit der Zunge schnalzen lassen. Dazu kommen noch Jimmy White und John Parrot und als Schiedrichterinnen Michaela Tabb und Patricia Murphy. Dazu noch ein paar Gastauftritte von Ken Doherty, Mark Williams und Ronnie O'Sullivan und fertig ist eine imposante Mischung für eine vergnügliche Abendveranstaltung. Über 30 nostalgische Events gibt es in der sogenannten "Snooker Legends"-Tour, leider nur in England.

Doch auch in Deutschland können wir einem dieser Events beiwohnen. Die Veranstaltung am 9. April im Crucible wird live im Internet übertragen, und das für nur 1,47 britische Pfund (gültig bis zum 1. April).


Weitere Infos, alle Termine und jede Menge Videos zu den Snookerlegenden unter http://www.snookerlegends.co.uk

Mittwoch, 23. März 2011

World Cup - nun auch im Snooker

Ali Carter und Mark King: Team England?
Den World Team Cup im Poolbillard gibt es schon. Dort treten Billardteams aus aller Welt gegeneinander an, um den Mannschaftsweltmeister auszuspielen. Nun hat der Vorsitzende der World Snooker Association, Barry Hearn, die Idee auch im Snooker einen Wettbewerb für Teams zu starten, den World Cup. Die geplante Veranstaltung hat schon Form angenommen. So wird der World Cup vom 11. bis zum 17. Juli im World Trade Center in Bangkok stattfinden. Die Mannschaften werden aus zwei Spielern einer Nation bestehen. 20 Teams aus aller Welt möchte Hearn nach Thailand holen, wobei das Ausrichterland die Möglichkeit hat zwei Teams zu melden. Acht Teams werden für das Turnier gesetzt, basierend auf der aktuellen Ranglistenposition der einzelnen Mannschaftsspieler.

QSchool - Anmeldeschluss verschoben

Die World Snooker Association hat den Anmeldeschluss für die QSchool auf den 15. April verschoben. Damit können sich auch die Maintourspieler anmelden, welche nach den China Open wissen, dass sie nicht genug Punkte haben, um in der Maintour zu verbleiben.

Die QSchool ist ebenfalls eine Idee von Barry Hearn und löst die alte PIOS-Serie ab. Die QSchool der World Snooker Association besteht aus drei Turnieren im Mai 2011 in der Snookerakademie in Sheffield. Die vier Halbfinalisten aus jedem dieser Turniere qualifizieren sich für die Maintour 2011/12, also insgesamt zwölf Plätze. Leichter kann man sich wohl kaum für die Maintour qualifizieren. Unter den Startern werden wir auch einen deutschen Spieler finden, Lasse Münstermann. Er hat sich seinen heimatlichen Trainingstisch auf Profiniveau umbauen lassen, um die bestmögliche Vorbereitung zu genießen.

Wer noch an der QSchool teilnehmen möchte, kann sich hier weitere Informationen holen: http://www.worldsnookerqschool.com

Dienstag, 22. März 2011

Weltmeisterschaft - Begegnungen ausgelost

Neil Robertson, der
amtierende Weltmeister
Die Katze ist aus dem Sack - die Begegnungen der Weltmeisterschaft sind gesetzt. In nicht einmal vier Wochen wird Neil Robertson gegen Judd Trump den Klassiker der Profitour eröffnen. Gestern hat Barry Hearn, Vorsitzender der World Snooker Association, die Auslosung der Begegnungen im Stadion zu Wembley begleitet. Nicht nur mit der Auslosung, sondern auch auf seine Neuerungen der Profitour kann Hearn sehr zufrieden sein. Er hat es geschafft, die Maintour näher an die Zuschauer zu bringen. Kaum ein Wochenende ohne Snookeraction (Shaun Murphy spielte im Finale der PTC am letzten Sonntag sein 94 Match in dieser Saison) und neue Turnierformate in ganz Europa sind der Garant für die Globalisierung des Snookersports und der Erschließung neuer Märkte. All diese Änderungen geraten aber im Herzen des Snookerfans zur Makulatur, wenn es um die Weltmeisterschaft im Snooker geht. Der Klassiker des Profisnooker überhaupt, Spannung pur,  Fall und Aufstieg alter und neuer Helden. Am 16.4. um 10:00 Uhr ist es wieder soweit: die Bälle werden im Crucible rollen.

Hier die Begegnungen in der Übersicht:
Neil Robertson - Judd Trump
Marco Fu - Martin Gould
Graeme Dott - Mark King
Ali Carter - Dave Harold
Ding Junhui - Jamie Burnett
Peter Ebdon - Stuart Bingham
Stephen Hendry - Joe Perry
Mark Selby - Jimmy Robertson
Mark Williams - Ryan Day
Jamie Cope - Andrew Pagett
Mark Allen - Matthew Stevens
Stephen Maguire - Barry Hawkins
Shaun Murphy - Marcus Campbell
Ronnie O'Sullivan - Dominic Dale
Ricky Walden - Rory McLoed
John Higgins - Stephen Lee

Sonntag, 20. März 2011

PTC Grand Final – Shaun Murphy unfehlbar

Noch ein Pokal für Murphys Vitrine
Shaun Murphy gewinnt das Finale der PTC-Serie in Dublin mit 4:0 gegen Martin Gould klar und deutlich und ist damit um fast 70.000 Euro reicher. Murphy hat damit nicht nur die PTC-Serie,  sondern auch das daraus hervorgehende Finale gewonnen. Kein Wunder, dass er ein großer Fan der von Barry Hearn neu geschaffenen Serie des Profizirkus ist.

Nun haben die Profis eine Woche Pause, bevor es nach Bejing geht. Dort finden vom 28.03. bis zum  3. April die China Open statt, das letzte Turnier vor der Weltmeisterschaft.

Die Ergebnisse vom heutigen Sonntag:

Halbfinale
Shaun Murphy – Matthew Stevens 4:0
Mark Selby – Martin Gould 3:4

Finale
Shaun Murphy - Martin Gould 4:0

Samstag, 19. März 2011

PTC Grand Final

Ausgeschieden: Mark Williams
Zur Zeit findet in Dublin das Finale der in dieser Saison neu gestarteten PTC-Serie statt. Diese Serie   bestand aus insgesamt 12 Turnieren. Sechs davon wurden in Sheffield ausgetragen, die anderen sechs in ganz Europa verteilt. Davon wiederum drei in Deutschland – Fürth, Rüsselsheim und Hamm. Die 24 Spieler mit den meisten Punkten aus diesen Turnieren und mindestens sechs Teilnahmen (3 x Sheffield + 3 x Europa) sind für das PTC Grand Final qualifiziert. Immerhin gibt es für den Sieger 3000 Punkte für die Weltrangliste und ein Preisgeld von knapp 70.000 Euro.

1. Runde
Ricky Walden - Liang Wenbo 4:1
Marco Fu - Michael Holt 1:4
Mark Davis - Joe Jogia 4:0
Jamie Jones - Martin Gould 0:4
Anthony Hamilton - Tom Ford 4:2
Andrew Higginson - Jack Lisowski 4:1

Runde 2
Shaun Murphy - Ricky Walden 4:2
Barry Pinches - Michael Holt 3:4
Stephen Lee - Mark Davis 4:1
Judd Trump - Martin Gould 2:4
Mark Williams - Anthony Hamilton 4:0
Mark Selby - Andrew Higginson 4:0
Dominic Dale - Matthew Stevens 1:4
Marcus Campbell - Stuart Bingham 4:3

Viertelfinale
Mark Williams – Mark Selby 3:4
Shaun Murphy – Stephen Lee 4:3
Matthew Stevens – Marcus Campbell 4:0
Martin Gould – Michael Holt 4:2

Halbfinale (20.3. ab 13:00 Uhr)
Shaun Murphy – Matthew Stevens 4:0
Mark Selby – Martin Gould 3:4

Finale (20.3. ab 20:45)
Shaun Murphy - Martin Gould 4:0

Mark Selby (am Tisch) qualifizierte sich als letzter Spieler für das Halbfinale