Er deklassiert einen sichtlicht entnervten Ding Junhui mit 10:3.
Ronnie O'Sullivan zeigte mal wieder Snooker von einem anderen Stern. Nach seiner blamablen Performance im Halbfinale machte er in der Evening-Session des Finales keine Fehler und begeisterte das Publikum in Wembley. Ding Junhui kam mit der Atmosphäre in der Arena nicht klar und hatte Probleme bei den ganzen Ronnie-Rufen sein Spiel zu finden. Zum Ende des zwölften Frames sah es sogar so aus, als wollte Ding die Hand von O'Sullivan schütteln, um ihm zum Finalgewinn zu gratulieren. Ronnie O'Sullivan nahm das asiatische Snookertalent in den Arm und geleitete ihn so in die Pause. Hatte nicht Ronnie O'Sullivan letztens bei den UK Championship gegen Stephen Hendry das Handtuch geworfen? Nun half er Ding nicht den gleichen Fehler zu machen. Ding konnte sich aber nicht mehr aufraffen. Zu sehr belasteten den 19-jährigen die Zwischenrufe. Ronnie O'Sullivan holte die letzten sechs Frames des Finales in Folge und konnte somit zum dritten Mal in seiner Karriere die Masters gewinnen.
Dienstag, 23. Januar 2007
Dienstag, 19. Dezember 2006
Peter Ebdon gewinnt die UK Championship
In einem nervenzerreissenden Finale gewinnt er gegen Stephen Hendry mit 10:6.
Nach der ersten Session, nachmittags, sah es für Stephen Hendry noch sehr gut aus. Es stand 4:4. Beide Kontrahenten zeigten unglaublich aggressives Snooker. So fern auch nur der Hauch bestand eine Kugel zu potten, wurde dies genutzt - ob mit Erfolg oder ohne. Hendry führte bereits mit 3:1 in der ersten Session, aber Ebdon konterte mit fantastischem Snookerspiel, unter anderem mit Breaks von 60, 83 und 135, zurück. Mit Gleichstand ging es in die Pause. In dieser Pause hatte Hendry anscheinend seinen Stoss verloren und Ebdon zog auf 8:4 davon. Hendry haderte zu dieser Zeit sehr mit seinem Spiel, ungewohnte Lochfehler brachten die Zuschauer in York zum Raunen. Den 13. und 14. Frame konnte Hendry noch erkämpfen, im 14. sogar mit einem schönen 116er Break. Die letzten beiden Frames des Finales gingen aber an einen sichtlich bewegten Peter Ebdon. Noch nie zuvor hatte er die UK Championship gewonnen, nach der Weltmeisterschaft das wichtigste Turnier im Profisnooker.
Nach der ersten Session, nachmittags, sah es für Stephen Hendry noch sehr gut aus. Es stand 4:4. Beide Kontrahenten zeigten unglaublich aggressives Snooker. So fern auch nur der Hauch bestand eine Kugel zu potten, wurde dies genutzt - ob mit Erfolg oder ohne. Hendry führte bereits mit 3:1 in der ersten Session, aber Ebdon konterte mit fantastischem Snookerspiel, unter anderem mit Breaks von 60, 83 und 135, zurück. Mit Gleichstand ging es in die Pause. In dieser Pause hatte Hendry anscheinend seinen Stoss verloren und Ebdon zog auf 8:4 davon. Hendry haderte zu dieser Zeit sehr mit seinem Spiel, ungewohnte Lochfehler brachten die Zuschauer in York zum Raunen. Den 13. und 14. Frame konnte Hendry noch erkämpfen, im 14. sogar mit einem schönen 116er Break. Die letzten beiden Frames des Finales gingen aber an einen sichtlich bewegten Peter Ebdon. Noch nie zuvor hatte er die UK Championship gewonnen, nach der Weltmeisterschaft das wichtigste Turnier im Profisnooker.
Montag, 30. Oktober 2006
Keine Überraschungen bei den DM im Snooker
Natascha Niermann, Lasse Münstermann und Frank Schröder siegen bei den Wettkämpfen in Bad Wildungen.
Der 27-jährige Lasse Münstermann gewinnt den Titel der Herren im Finale gegen Vorjahressieger Itaro Santos. Das äusserst spannende Finale konnte erst im letzten Frame auf Pink entschieden werden. Das höchste Break des Turniers geht ebenfalls an Münstermann. Dieses erzielte er gleich in seiner ersten Begegnung der Veranstaltung - ein Century von 103 Punkten gegen Andreas Sure. Die Bronzemedallien gehen an Sascha Lippe und Christian Gabriel.
Den Titel der Damen holte sich erneut Natascha Niermann, übrigens das siebte Mal in ihrer Karriere. Sie gewann das Finale gegen Julia Schöffler mit 3:0. Die Titelverteidigerin, Ramona Kirchner, erwartet ihr erstes Baby und verzichtete deshalb auf einen Start bei den Meisterschaften. Bronze erhielten Susanne Wolf und Yvonne Kampmann.
Den Titel der Senioren holte sich der Titelverteidiger Frank Schröder im Finale gegen den Kieler Norman Caunter. Den dritten Platz teilten sich Ralf de Vries und Oskar Gold.
Die Deutschen Meisterschaften wurden zum wiederholten Male in Bad Wildungen in allen Billarddisziplinen durchgeführt. Dieses Jahr waren fast 1000 Spieler auf der Jagd nach 37 Titeln in 9 Tagen am Start.
Der 27-jährige Lasse Münstermann gewinnt den Titel der Herren im Finale gegen Vorjahressieger Itaro Santos. Das äusserst spannende Finale konnte erst im letzten Frame auf Pink entschieden werden. Das höchste Break des Turniers geht ebenfalls an Münstermann. Dieses erzielte er gleich in seiner ersten Begegnung der Veranstaltung - ein Century von 103 Punkten gegen Andreas Sure. Die Bronzemedallien gehen an Sascha Lippe und Christian Gabriel.
Den Titel der Damen holte sich erneut Natascha Niermann, übrigens das siebte Mal in ihrer Karriere. Sie gewann das Finale gegen Julia Schöffler mit 3:0. Die Titelverteidigerin, Ramona Kirchner, erwartet ihr erstes Baby und verzichtete deshalb auf einen Start bei den Meisterschaften. Bronze erhielten Susanne Wolf und Yvonne Kampmann.
Den Titel der Senioren holte sich der Titelverteidiger Frank Schröder im Finale gegen den Kieler Norman Caunter. Den dritten Platz teilten sich Ralf de Vries und Oskar Gold.
Die Deutschen Meisterschaften wurden zum wiederholten Male in Bad Wildungen in allen Billarddisziplinen durchgeführt. Dieses Jahr waren fast 1000 Spieler auf der Jagd nach 37 Titeln in 9 Tagen am Start.
Dienstag, 10. Oktober 2006
Paul Hunter gestorben
Paul Hunter starb letzten Montag im Alter von 27 Jahren nach langem Kampf im Krankenhaus.
Der dreifache Sieger des Masters von Wembley konnte den Krebs nicht besiegen, welcher im April 2005 festgestellt wurde. Letzten Freitag wurde er in das Kirkwood Hospital gebracht, wo er letzte Nacht starb.
Hunter war ein charismatischer Spieler mit einer unglaublich positiven Ausstrahlung. Im Alter von 14 Jahren verließ er die Schule und konzentrierte seine gesamte Energie in das Snookerspielen. Dabei trainierte er nicht so extrem wie Steve Davis oder Stephen Hendry - für Hunter stand immer der Spass an der Sache im Vordergrund.
Im Jahre 2004 heiratete er Lyndsey Fell in Jamaica. Im letzten Dezember wurde seine Tochter Evie Rose geboren.
Der dreifache Sieger des Masters von Wembley konnte den Krebs nicht besiegen, welcher im April 2005 festgestellt wurde. Letzten Freitag wurde er in das Kirkwood Hospital gebracht, wo er letzte Nacht starb.
Hunter war ein charismatischer Spieler mit einer unglaublich positiven Ausstrahlung. Im Alter von 14 Jahren verließ er die Schule und konzentrierte seine gesamte Energie in das Snookerspielen. Dabei trainierte er nicht so extrem wie Steve Davis oder Stephen Hendry - für Hunter stand immer der Spass an der Sache im Vordergrund.
Im Jahre 2004 heiratete er Lyndsey Fell in Jamaica. Im letzten Dezember wurde seine Tochter Evie Rose geboren.
Dienstag, 6. Juni 2006
Michael Heeger gewinnt die GOSR-Masters 2006
Der Rüsselsheimer gewinnt gegen den Senkrechtstarter der Saison Rene Schaerf mit 3:0.
24 Teilnehmer kämpften um den Titel des GOSR-Masters der Saison 05/06, dem wohl wichtigsten Turnier der GOSR-Serie. Nur durch eine konstante Leistung über die gesamte Saison hinweg kann man sich für diesen Event qualifizieren. Demnach waren auch nur bekannte Namen in Köln vertreten. Der Kölner Snooker Club war diesmal der Ausrichter und managte das Turnier vorzüglich.
Das Finale gewann Michael Heeger mit 3:0 gegen den ehemaligen Pool-Bundesligaspieler Rene Schaerf aus Berlin. Dabei hatte Heeger das Halbfinale gegen Thomas May knapp mit 3:2 gewonnen. Überhaupt hatte der Rüsselsheimer ein sehr gutes Turnier gespielt. Nur gegen seinen Mannschaftskollegen Ernst Seckes hat er in der Gruppenphase eine Partie verloren, alle anderen konnte er siegreich beenden.
24 Teilnehmer kämpften um den Titel des GOSR-Masters der Saison 05/06, dem wohl wichtigsten Turnier der GOSR-Serie. Nur durch eine konstante Leistung über die gesamte Saison hinweg kann man sich für diesen Event qualifizieren. Demnach waren auch nur bekannte Namen in Köln vertreten. Der Kölner Snooker Club war diesmal der Ausrichter und managte das Turnier vorzüglich.
Das Finale gewann Michael Heeger mit 3:0 gegen den ehemaligen Pool-Bundesligaspieler Rene Schaerf aus Berlin. Dabei hatte Heeger das Halbfinale gegen Thomas May knapp mit 3:2 gewonnen. Überhaupt hatte der Rüsselsheimer ein sehr gutes Turnier gespielt. Nur gegen seinen Mannschaftskollegen Ernst Seckes hat er in der Gruppenphase eine Partie verloren, alle anderen konnte er siegreich beenden.
Freitag, 2. Juni 2006
Ronnie O'Sullivan startet bei der International Pool Tour - Eurosport sichert sich die Fernsehrechte
Letzte Saison hatte O'Sullivan angekündigt, dass er mehr Turniere spielen möchte und deswegen auch auf Poolbillard ein Auge geworfen hat. Deswegen nimmt er auch diese Saison an der 8-Ball Serie des amerikanischen Milliardärs Kevin Trudeau teil, bei der es jede Menge Geld zu gewinnen gibt. Begleitet wird er dabei von Snookerlegende Jimmy White, welcher ebenfalls teilnehmen wird. Natürlich wird auch die deutsche Poolbillard Elite, wie Oliver Ortmann, Ralph Eckert und Thorsten Hohmann am Start sein. Los geht es mit den American 8-Ball Open Championship vom 22. bis 30. Juli aus Las Vegas mit einem Preisgeld von 2 Millionen Dollar.
Die Fernsehrechte für alle grossen Turniere der IPT haben sich übrigens Eurosport und British Eurosport gesichert. Darin enthalten sind Liveübertragungen als auch Zusammenfassungen der Höhepunkte.
Übrigens werden wir dort auch Quinten Hann wiedersehen.
Die Fernsehrechte für alle grossen Turniere der IPT haben sich übrigens Eurosport und British Eurosport gesichert. Darin enthalten sind Liveübertragungen als auch Zusammenfassungen der Höhepunkte.
Übrigens werden wir dort auch Quinten Hann wiedersehen.
Donnerstag, 4. Mai 2006
Snooker-Akademie schliesst die Pforten
Die Snooker-Academy in Rushden, wo Lasse Münstermann, Patrick Einsle und Itaro Santos ihr Snooker verbesserten, zieht nach Sheffield um.
Keith Warren, Betreiber der Snooker-Akademie, ist auf ein gutes Angebot von World Snooker eingegangen und packt kurzerhand alles ein und zieht von Rushden nach Sheffield. Am 18. Mai wird die Snooker-Akademie geschlossen. Viele Talente hat sie bisher hervorgebracht, zuletzt Ding Junhui. Auch Peter Ebdon, Ronnie O'Sullivan oder Ken Doherty haben die dortigen fantastischen Trainingsmöglichkeiten genutzt. Die Snooker-Akademie geht dabei auch auf dei ausgefallensten Wünsche ihrer Kunden ein. So hatte sich Shaun Murphy für sein Training einen beheizten Tisch gewünscht, welcher nur durch sehr schwaches Licht ausgeleuchtet wurde. Er bekam seinen Wunsch erfült und wurde daraufhin Weltmeister.
Bereits im Juni soll die Akademie, in der Nähe des Crucibles, wieder eröffnen.
Keith Warren, Betreiber der Snooker-Akademie, ist auf ein gutes Angebot von World Snooker eingegangen und packt kurzerhand alles ein und zieht von Rushden nach Sheffield. Am 18. Mai wird die Snooker-Akademie geschlossen. Viele Talente hat sie bisher hervorgebracht, zuletzt Ding Junhui. Auch Peter Ebdon, Ronnie O'Sullivan oder Ken Doherty haben die dortigen fantastischen Trainingsmöglichkeiten genutzt. Die Snooker-Akademie geht dabei auch auf dei ausgefallensten Wünsche ihrer Kunden ein. So hatte sich Shaun Murphy für sein Training einen beheizten Tisch gewünscht, welcher nur durch sehr schwaches Licht ausgeleuchtet wurde. Er bekam seinen Wunsch erfült und wurde daraufhin Weltmeister.
Bereits im Juni soll die Akademie, in der Nähe des Crucibles, wieder eröffnen.
Abonnieren
Posts (Atom)


