Sonntag, 18. Dezember 2005

Jakob Stacha gewinnt den ersten GOSR-Grand-Prix der Saison 05/06

Thomas und Jakob
Er begeistert in Hannover mit 3:1 gegen Thomas May.

Mit stoischer Ruhe und der nötigen Ausdauer holte sich der 36-jährige seinen ersten Grand-Prix Titel. Zwar legte Thomas May im Finale los wie die Feuerwehr, konnte diese Leistung aber nicht bis zum Ende durchhalten. Jakob Stacha war an diesem Wochenende einfach nicht zu schlagen. Auf seinem Weg ins Finale musste er die Hürden namens Sascha Lippe(Halbfinale) und den letztjährigen GOSR-Sieger HaJo Meyer(Viertelfinale) nehmen. Beide Partien gewann Stacha sicher mit 3:1. Nur im Achtelfinale gegen den hannöverschen Lokalmatador Tim Pohlmann kam der Peter Ebdon-Fan ein wenig ins straucheln, konnte die Partie aber mit 3:2 gewinnen.

Das Breakpoint in Hannover war mal wieder bestens auf den Ansturm der Snookerspieler vorbereitet - sogar ein eigener Koch sorgte für das Wohl der Sportler. Auf einem eigens installierten Monitor im Barbereich konnte man den Spielen auf Tisch 12 zuschauen ohne die Spieler zu stören. Ergebnisse wurden an einer Informationswand aktuell gehalten, Spielverzögerungen kamen nicht vor. Für alle Spieler und snookerbegeisterten Menschen, welche nicht nach Hannover kommen konnten, hatte Ausrichter Jörg Schneidewindt in Zusammenarbeit mit Joe Brandes einen Internetauftritt vorbereitet. Ergebnisse, Fotos und Anekdoten wurden das gesamte Wochenende in die Welt geschickt. Das Breakpoint hat damit die Messlatte für die weiteren GOSR Grand-Prix Ausrichter sehr hoch gehängt.

Der nächste Grand Prix findet übrigens am 18./19.02.2006 in Zülpich statt.

Montag, 12. Dezember 2005

Das Breakpoint in Hannover nun auch im Internet

Rechtzeitig vor dem Start des ersten GOSR-Grand-Prix geht www.breakpoint-hannover.de ans Netz.
Jörg Schneidewindt hat in Zusammenarbeit mit Joe Brandes ein schönes Portal nicht nur für die hannöversche Snookerszene, sondern für alle Snookerspieler geschaffen. Als besonderes Bonbon werden die beiden am nächsten Wochenende live vom ersten GOSR-Grand-Prix aus Hannover berichten. So sollen Spielstände und kleine Anekdoten unter www.breakpoint-hannover.de abrufbar sein.

Dienstag, 6. Dezember 2005

Coopers Snookershop in neuem Gewand

Der beliebte Onlineshop von John Cooper ist nach einigen Wochen Abstinenz ab sofort wieder erreichbar.
Unter http://www.cooper-snookershop.de können wieder die schönen Qualitätscues der Firma Peradon und allerhand Snookerzubehör bestellt werden. John Cooper legt, wie schon seit Jahren in der deutschen Snookerszene bekannt, besonderes Augenmerk auf persönliche und besonders faire Beratung.

Montag, 14. November 2005

Deutscher Meister 2005 ist Itaro Santos

Der brasilianische Wahlkölner schlägt bei den Deutschen Meisterschaften in Bad Wildungen den Titelverteidiger Lasse Münstermann klar mit 4:0. Das Training an der Snookerakademie in Rushden zahlt sich für Itaro Santos aus. In einem einseitigen Finale besiegt der sympathische Brasilianer den Deutschen Meister im Snooker der Herren von 2003 und 2004 Lasse Münstermann.

Den Titel der Deutschen Meisterin erhält zum ersten Mal Ramona Leiterer aus Füssen. Sie gewann das Finale mit 3:1 gegen Annette Habel.

Den Titel der Senioren gewann Frank Schröder aus Karslruhe knapp gegen Thomas Beil mit 3:2.

Dienstag, 18. Oktober 2005

John Higgins gewinnt den British Grand Prix

Der Schotte deklassiert Ronnie O'Sullivan mit 9:2 und zeigt dabei Snooker in Perfektion. Endlich konnte John Higgins mal wieder sein Lieblingsturnier gewinnen - den Grand Prix in Preston. Die letzten beiden Jahre schaffte er dort zwar ein Maximumbreak, konnte aber nicht das Finale erreichen. Diesmal sollte aber alles ganz anders werden. Im Finale gegen O'Sullivan erzielte Higgins 494 Punkte in Folge, ohne das O'Sullivan eingreifen konnte. Damit stellte er einen neuen Rekord auf. 1996, ebenfalls bei den Masters, war es Stephen Hendry gegen Jimmy White gelungen 487 Punkte in Folge zu spielen. Higgins schaffte auch vier Centuries in Folge - das hatte vor ihm auch noch niemand bei einem Ranglistenturnier geschafft.

O'Sullivan konnte in der ersten Session des Finales noch bei 2:2 lächeln, dann aber holte Higgins sieben Frames in Folge.

Nach dem Sieg des Grand Prix klettert John Higgins auf Platz 3 der Weltrangliste.

Mittwoch, 12. Oktober 2005

Snookerprofis haben Angst sich zu langweilen - Stephen Hendry schaut nach Amerika

Nachdem die Tabakfirma Embassy das Sponsoring der Snookerweltmeisterschaft einstellen musste sind für die Saison 2005/06 bis jetzt nur fünf Weltranglistenturniere geplant:

Grand Prix: 8. - 16.10.05
UK Championship: 5. - 18.12.05
China Open: 29.01. - 5.02.06
Welsh Open: 27.02. - 5.03.06
World Championship: 15.04. - 1.05.06

Den Snookerprofis ist das eindeutig zu wenig. Ronnie O'Sullivan, Tony Drago und Jimmy White haben sich bereits für International Pool Tour des Milliardärs Kevin Trudeau angemeldet. Auch Stephen Hendry könnte sich eine Teilnahme bei der IPT vorstellen. Allerdings liegen die Termine der Pool-Turniere deckungsgleich mit denen der Snookerturniere, ausser das Einladungsturnier der IPT am 30.11.05 - O'Sullivan erscheint da bereits auf der Starterliste. Alle Snookerprofis versichern aber, dass sie an keinen wichtigen Snookerturnieren der Saison fehlen werden.

Mittwoch, 5. Oktober 2005

Mark King gewinnt die betandwin German Open - 160 Spieler starten in Fürth - Hunter wieder im Snookerzirkus - Thode im Spielrausch

Mark King gewinnt das Finale der German Open in Fürth mit 4:2 gegen Michael Holt. Auch das highest Break des Turniers mit 139 Punkten geht an Mark King, welcher sich in der Grünen Halle sichtlich wohl fühlte.

Als einziger deutscher Spieler konnte Sascha Lippe in das Achtelfinale vordringen. Dort verlor er mit 0:3 gegen Ian McCulloch. Der englische Snookerprofi David Gray musste sich bereits in der Runde der letzen 64 einem stark spielenden Olaf Thode geschlagen geben.

Der bewegendste Moment in Fürth war der Auftritt von Paul Hunter. Unter standing ovations aller Zuschauer und der Spieler an den anderen Tischen wurde Hunter in der Grünen Halle zurück im Snookerzirkus begrüsst. Hunter gewann seine drei Gruppenmatches, verlor aber im Achtelfinale gegen Stuart Bingham mit 0:3. Eine Rückkehr in die Profiserie ist von seinem Manager für Dezember 2005 zu den UK Championship vorgesehen. Hunter selbst möchte aber gerne schon beim Grand Prix in Preston starten.

160 Spieler hatten sich für das gut organisierte Turnier gemeldet, darunter 20 Snookerprofis.
Christian Hauburg, Mark King, David Gray, Matthew Stevens und Thomas Ahlborn hatten jede Menge Spaß in Fürth.