Dienstag, 23. August 2005
Matthew Stevens gewinnt die Northern Ireland Trophy
Keine hohen Breaks, aber Spannung bis tief in die Nacht bot das erste Turnier der Saison 2005/06. Matthew Stevens bezwang Stephen Hendry in Belfast mit 9:7. Zum Ende der Nachmittagssession führte Stevens bereits mit 6:2, aber Hendry kämpfte sich bis auf 7:8 heran. Trotzdem hat man selten einen Stephen Hendry mit so vielen Fehlern gesehen. Stevens präsentierte sich dagegen in einer beängstigenden Frühform.
Montag, 20. Juni 2005
GOSR-Gewinner der Saison 2004/2005 ist HaJo Meyer
Endlich hat es HaJo geschafft. Schon seit Jahren in der deutschen Snookerszene bestens bekannt, holt sich der 38-jährige den Titel der Saison 2004/05 und geht damit in die GOSR-Geschichte ein. Sieben Turniere konnte der gebürtige Braunschweiger in dieser Mammutsaison gewinnen.
Die besten Neueinsteiger in dieser GOSR-Saison waren zweifelslos Itaro Santos(von 0 auf 18), Frank Schröder (von 0 auf 19) und Ulrich Huber(von 0 auf 33).
Noch ein wenig Statistik:
Diese Saison gab es ind der GOSR 159 Turniere bei denen insgesamt 73.330 Euro Preisgeld verteilt wurden. Die Teilnehmerzahlen an der GOSR sind im Vergleich zur letzten Saison von 420 auf 825 gestiegen
Die besten Neueinsteiger in dieser GOSR-Saison waren zweifelslos Itaro Santos(von 0 auf 18), Frank Schröder (von 0 auf 19) und Ulrich Huber(von 0 auf 33).
Noch ein wenig Statistik:
Diese Saison gab es ind der GOSR 159 Turniere bei denen insgesamt 73.330 Euro Preisgeld verteilt wurden. Die Teilnehmerzahlen an der GOSR sind im Vergleich zur letzten Saison von 420 auf 825 gestiegen
Donnerstag, 9. Juni 2005
Endstation Achtelfinale, Lasse Münstermann muss nun auch zuschauen
Der Wahl-Berliner verlor bei den Europameisterschaften sein Spiel gegen Kristjan Helgason mit 3:5. Alle Hoffnungen des deutschen Teams liegen nun bei Ramona Leiterer, welche heute um 19:00 Uhr startet.
Mittwoch, 8. Juni 2005
Lasse Münstermann und Ramona Leiterer im Achtelfinale
Bei der Snooker Europameisterschaft in Polen hat Lasse Münstermann hat den Sprung unter die besten 16 geschafft. Im Herrenwettbewerb wartet heute um 13:00 Uhr der Isländer Kristjan Helgason. Das Viertelfinale findet ebenfalls heute um 19:00 Uhr statt. Hoffen wir für den sympathischen Berliner das Beste.
Auch Ramona Leiterer hat das Achtelfinale erreicht. Mit vier Siegen in der Gruppe erreichte sie nahezu ungefährdet die besten 16.
Alle anderen deutschen Teilnehmer haben Zeit Leiterer und Münstermann anzufeuern, da sie bereits ausgeschieden sind. Für Patrick war in der Runde der besten 32 Schluss. Er verlor denkbar knapp mit 4:5 gegen den Franzosen Yannick Poulain.
Auch Ramona Leiterer hat das Achtelfinale erreicht. Mit vier Siegen in der Gruppe erreichte sie nahezu ungefährdet die besten 16.
Alle anderen deutschen Teilnehmer haben Zeit Leiterer und Münstermann anzufeuern, da sie bereits ausgeschieden sind. Für Patrick war in der Runde der besten 32 Schluss. Er verlor denkbar knapp mit 4:5 gegen den Franzosen Yannick Poulain.
Donnerstag, 26. Mai 2005
Alex Emde aus Wuppertal triumphiert beim dritten Turnier der CHi-Juniors-Cup Serie in NRW
In Abwesenheit von Roman Dietzel, der die bisherigen Turniere für sich entschied, konnte der 17-jährige Alex Emde von den Barmer Billardfreunden einen eindrucksvollen Turniererfolg für sich verbuchen. Der gelernte Poolbillardspieler gewann alle Partien und erreichte zudem das höchste Break des Turniers mit einer Serie von 22 Punkten.
Der Mechernicher Adrian Korres kam, wie bei allen Turnieren zuvor, erneut unter die Top-3 und belegte den zweiten Platz vor Alexander Daut, dem dieses Kunststück zum ersten Mal gelang.
Adrian Korres hat damit auch den ersten Platz in der Rangliste des CHi-Juniors-Cup NRW übernommen. Er liegt nun mit 316 Punkten nur 4 Punkte vor dem Kölner Maik Maassen und Alexander Daut.
Dieses dritte Turnier der Serie, welches wieder in den Räumen des Kölner-SnookerClub e.V. stattfand, war mit 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern komplett belegt und mit Jana Budde und Michelle Pilger (beide Mechernich) waren erfreulicherweise wieder zwei junge Damen am Start.
Die Rumpfsaison dieser Jugendturnierserie findet im Juni ihren Abschluss mit den CHi-Juniors-Masters. Termin und Austragungsort werden rechtzeitig auf www.chrishenry.de bekannt gegeben.
Der Mechernicher Adrian Korres kam, wie bei allen Turnieren zuvor, erneut unter die Top-3 und belegte den zweiten Platz vor Alexander Daut, dem dieses Kunststück zum ersten Mal gelang.
Adrian Korres hat damit auch den ersten Platz in der Rangliste des CHi-Juniors-Cup NRW übernommen. Er liegt nun mit 316 Punkten nur 4 Punkte vor dem Kölner Maik Maassen und Alexander Daut.
Dieses dritte Turnier der Serie, welches wieder in den Räumen des Kölner-SnookerClub e.V. stattfand, war mit 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern komplett belegt und mit Jana Budde und Michelle Pilger (beide Mechernich) waren erfreulicherweise wieder zwei junge Damen am Start.
Die Rumpfsaison dieser Jugendturnierserie findet im Juni ihren Abschluss mit den CHi-Juniors-Masters. Termin und Austragungsort werden rechtzeitig auf www.chrishenry.de bekannt gegeben.
Montag, 23. Mai 2005
Europameisterschaft Snooker in Polen
Sieben Spieler werden in Polen für Deutschland auf Titeljagd gehen. Bei den Herren starten Lasse Münstermann, Deutscher Meister 2004, und Patrick Einsle, Halbfinalist der U19-Europameisterschaft.
Ramona Leiterer, Grand-Prix Siegerin, und Annete Habel starten für die deutschen Damen.
Bei den Senioren starten dieses Jahr gleich drei deutsche Spieler: Del Taylor, Deutscher Meister Senioren 2005, gefolgt vom Grand Prix Sieger Frank Schröder. Jörg Schneidewindt aus Hannover, welcher bereits seit Gründung des organisierten Snookersports in Deutschland den Snookersport betreibt freut sich ganz besonders über seine erste Nominierung.
Die Meisterschaften finden vom 31.05. bis zum 10.06.05 in einer Basketball Arena in Ostrów Wielkopolski in Polen statt. Die Halle bietet Platz für 18 Snookertische. Auf 1.800 Plätzen können Zuschauer dem Sport beiwohnen.
Hier schonmal die vorläufigen Startzeiten(keine Gewähr) und Gegner der deutschen Starter:
Lasse Münstermann - Herren Gruppe 5
01.06.05(16:00): O´Neil, Martin(IRL)
02.06.05(13:00): Mazrocis, Stefan(NLD)
03.06.05(10:00): Beccera, Francis(GIB)
04.06.05(19:00): Hogan, Douglas(SUI)
05.06.05(16:00): Zubrzycki, Marek(PL)
06.06.05(13:00): Kiluk, Konstantin(UKR)
07.06.05(10:00): Zammit, Simon(MAL)
Patrick Einsle - Herren Gruppe 8
01.06.05(19:00): Tiusanen, Timo(FIN)
02.06.05(16:00): Schamaun, Martin(SUI)
03.06.05(13:00): Morris, David(IRL)
04.06.05(10:00): Jewtuch, Rafal(PL)
05.06.05(19:00): Pantall, Gavin(WAL)
06.06.05(16:00): Himochka, George(UKR)
07.06.05(13:00): Eriksson, Mats(SWE)
Bei den Herren kommen die ersten vier aus den acht Gruppen in die Finalrunde.
Ramona Leiterer - Damen Gruppe 3
01.06.05(16:00): Mergies, Hanna(PL)
02.06.05(13:00): Rielly, Anne-Marie(SCO)
03.06.05(10:00): Dunne, Cathy(IRL)
05.06.05(10:00): Martin, Eveline(FRA)
06.06.05(10:00): Jans, Wendy(BEL)
07.06.05(13:00): Pehkonen, Aino(FIN)
Annette Habel - Damen Gruppe 4
01.06.05(19:00): Evans, Reanne(ENG)
02.06.05(16:00): Kazoka, Inese(LIT)
03.06.05(13:00): Lo-A-Tjong, Rosanna(NLD)
04.06.05(10:00): Pieniazek, Ewa(PL)
05.06.05(13:00): Binon, Candide(BEL)
05.06.05(19:00): Sherwin, Michelle(IRL)
Bei den Damen kommen die ersten vier aus den vier Gruppen in die Finalrunde
Jörg Schneidewindt - Senior Gruppe 3
01.06.05(13:00): Rudowicz, Jacek(PL)
02.06.05(13:00): Sivasu, Mohanraj(SUI)
03.06.05(13:00): Kane, Mick(IRL)
04.06.05(13:00): Bartier, Denis(FRA)
Del Taylor - Senior Gruppe 5
01.06.05(16:00): Olejniczak, Kazimierz(PL)
03.06.05(16:00): Mitchell Collin(ENG)
04.06.05(10:00): Delany, Joe(IRL)
06.06.05(19:00): Diamantides, Andys(CYP)
Frank Schröder - Senior Gruppe 7
01.06.05(19:00): Dwyer, Winston(ENG)
02.06.05(19:00): Moore, Les(GIB)
04.06.05(16:00): Perry, Gareth(WAL)
05.06.05(16:00): Wisniewski, Dariusz(PL)
Bei den Senioren kommen die ersten zwei aus den acht Gruppen in die Finalrunde.
Ramona Leiterer, Grand-Prix Siegerin, und Annete Habel starten für die deutschen Damen.
Bei den Senioren starten dieses Jahr gleich drei deutsche Spieler: Del Taylor, Deutscher Meister Senioren 2005, gefolgt vom Grand Prix Sieger Frank Schröder. Jörg Schneidewindt aus Hannover, welcher bereits seit Gründung des organisierten Snookersports in Deutschland den Snookersport betreibt freut sich ganz besonders über seine erste Nominierung.
Die Meisterschaften finden vom 31.05. bis zum 10.06.05 in einer Basketball Arena in Ostrów Wielkopolski in Polen statt. Die Halle bietet Platz für 18 Snookertische. Auf 1.800 Plätzen können Zuschauer dem Sport beiwohnen.
Hier schonmal die vorläufigen Startzeiten(keine Gewähr) und Gegner der deutschen Starter:
Lasse Münstermann - Herren Gruppe 5
01.06.05(16:00): O´Neil, Martin(IRL)
02.06.05(13:00): Mazrocis, Stefan(NLD)
03.06.05(10:00): Beccera, Francis(GIB)
04.06.05(19:00): Hogan, Douglas(SUI)
05.06.05(16:00): Zubrzycki, Marek(PL)
06.06.05(13:00): Kiluk, Konstantin(UKR)
07.06.05(10:00): Zammit, Simon(MAL)
Patrick Einsle - Herren Gruppe 8
01.06.05(19:00): Tiusanen, Timo(FIN)
02.06.05(16:00): Schamaun, Martin(SUI)
03.06.05(13:00): Morris, David(IRL)
04.06.05(10:00): Jewtuch, Rafal(PL)
05.06.05(19:00): Pantall, Gavin(WAL)
06.06.05(16:00): Himochka, George(UKR)
07.06.05(13:00): Eriksson, Mats(SWE)
Bei den Herren kommen die ersten vier aus den acht Gruppen in die Finalrunde.
Ramona Leiterer - Damen Gruppe 3
01.06.05(16:00): Mergies, Hanna(PL)
02.06.05(13:00): Rielly, Anne-Marie(SCO)
03.06.05(10:00): Dunne, Cathy(IRL)
05.06.05(10:00): Martin, Eveline(FRA)
06.06.05(10:00): Jans, Wendy(BEL)
07.06.05(13:00): Pehkonen, Aino(FIN)
Annette Habel - Damen Gruppe 4
01.06.05(19:00): Evans, Reanne(ENG)
02.06.05(16:00): Kazoka, Inese(LIT)
03.06.05(13:00): Lo-A-Tjong, Rosanna(NLD)
04.06.05(10:00): Pieniazek, Ewa(PL)
05.06.05(13:00): Binon, Candide(BEL)
05.06.05(19:00): Sherwin, Michelle(IRL)
Bei den Damen kommen die ersten vier aus den vier Gruppen in die Finalrunde
Jörg Schneidewindt - Senior Gruppe 3
01.06.05(13:00): Rudowicz, Jacek(PL)
02.06.05(13:00): Sivasu, Mohanraj(SUI)
03.06.05(13:00): Kane, Mick(IRL)
04.06.05(13:00): Bartier, Denis(FRA)
Del Taylor - Senior Gruppe 5
01.06.05(16:00): Olejniczak, Kazimierz(PL)
03.06.05(16:00): Mitchell Collin(ENG)
04.06.05(10:00): Delany, Joe(IRL)
06.06.05(19:00): Diamantides, Andys(CYP)
Frank Schröder - Senior Gruppe 7
01.06.05(19:00): Dwyer, Winston(ENG)
02.06.05(19:00): Moore, Les(GIB)
04.06.05(16:00): Perry, Gareth(WAL)
05.06.05(16:00): Wisniewski, Dariusz(PL)
Bei den Senioren kommen die ersten zwei aus den acht Gruppen in die Finalrunde.
Dienstag, 17. Mai 2005
Rüsselsheimer Olaf Thode gewinnt die German Masters in Dornstadt
Über Pfingsten trafen sich die besten deutschen Snookerspieler in Dornstadt um ihren German Master 2005 zu ermitteln.
Startberechtigt sind bei den German Masters die 20 besten Spieler der deutschen Rangliste (GOSR), die aus knapp 100 Turnieren pro Jahr ermittelt wird. Damit ist die GOSR-Turnierserie die weltweit größte Serie im Snookersport der Amateure.
Neben dem Gewinner der letzten beiden Grand Prix im Januar und März dieses Jahres, Sascha Lippe aus Waldkraiburg, wurden Thomas May aus Kaufbeuren und die beiden Rüsselsheimer Olaf Thode und Michael Heeger am häufigsten als Favoriten genannt. Aber auch Snooker wird nicht auf dem Papier entschieden, sondern auf dem 4 x 2 m großen Tisch.
Bei diesem härtesten Turnier des Jahres, das durch 8 Wildcards auf 28 Spieler aufgestockt wurde, begannen die Spieler in vier Gruppen zu je sieben Spielern. Das Turnier stellte neben dem starken Aufgebot an Spielern besondere Anforderungen an die Kondition der Akteure. Gespielt wurde im 2-Stunden-Rhythmus jeder gegen jeden best-of-5. Wer sich am Ende German Master nennen wollte, musste an diesen drei Tagen in 14 Spielzeiten für 12 Matches in Bestform sein. Allein am zweiten Tag standen viele Spieler über 10 und am Finaltag weitere 8 Stunden am Tisch. Da ist es nicht überraschend, dass auch die Favoriten das eine oder andere Match verloren haben.
Die Vorrunde konnte nur die Nummer 1 der GOSR-Rangliste, HaJo Meyer aus Rüsselsheim, ohne Niederlage überstehen. Dass es hoch-klassiges Snooker zu sehen gab zeigt die große Anzahl hoher Breaks schon in den Gruppenspielen. 20 Breaks über 50 Punkte von 9 ver-schiedenen Spielern bezeugen nicht nur die Stärke des Feldes sondern auch, dass in Dornstadt hervorragendes Material zu Verfügung stand.Das höchste Break der Vorrunde erzielte Sascha Lippe mit 116 Punkten, dies blieb auch das höchste Break des Turniers.
Die besten vier Spieler jeder Gruppe qualifizierten sich für die Zwischenrunde, die noch mal in vier Gruppen zu vier Spielern ausgetragen wurde. Dabei kamen gleich drei Favoriten in eine Gruppe, so dass einer das Viertelfinale nicht erreichen konnte. In dieser Gruppe konnten Sascha Lippe gegen Arthur Farmer aus München und Michael Heeger gegen seinen Vereinskameraden Olaf Thode die erste Runde für sich entscheiden. In der zweiten Runde setzte sich Michael Heeger mit sehr gutem Spiel überraschend deutlich gegen Sascha Lippe mit 3 : 0 durch. Olaf Thode konnte Arthur Farmer besiegen, so dass es in der dritten Runde für Olaf Thode und Sascha Lippe um den Einzug ins Viertelfinale ging. Sascha Lippe konnte in diesem Match nicht zu seiner Form finden und musste sich auch Olaf Thode mit 0 : 3 geschlagen geben. Dass die beiden Rüsselsheimer dann später auch das Finale bestritten, belegt die Stärke dieser Gruppe.
Im Viertelfinale unterlagen HaJo Meyer gegen Thomas May und der Braunschweiger Joe Brandes, der bis dahin ein sehr starkes Turnier spielte, gegen Olaf Thode jeweils mit 0 : 3. Michael Heeger setzte sich gegen den Kaufbeurer Lothar Stumpf knapp mit 3:2 und Uli Huber aus Dornstadt gegen den Münchener Andi Kusan mit 3 : 1 durch.
Im Halbfinale konnten sich Thode und Heeger jeweils mit 3 : 1 durchsetzen, so dass es zu einem reinen Rüsselsheimer Finale kam. Im hart umkämpften Finale konnte zunächst keiner der beiden Akteure an die vorher gezeigten guten Leistungen anknüpfen. Nach einem 0:1 und 1:2 Rückstand konnte Heeger mit einer 65 sein höchstes Break im Turnier erzielen und zum 2:2 ausgleichen. Im entscheidenden Frame lief es für Olaf Thode wieder besser, so dass er den Titel der German Masters erringen konnte.
Startberechtigt sind bei den German Masters die 20 besten Spieler der deutschen Rangliste (GOSR), die aus knapp 100 Turnieren pro Jahr ermittelt wird. Damit ist die GOSR-Turnierserie die weltweit größte Serie im Snookersport der Amateure.
Neben dem Gewinner der letzten beiden Grand Prix im Januar und März dieses Jahres, Sascha Lippe aus Waldkraiburg, wurden Thomas May aus Kaufbeuren und die beiden Rüsselsheimer Olaf Thode und Michael Heeger am häufigsten als Favoriten genannt. Aber auch Snooker wird nicht auf dem Papier entschieden, sondern auf dem 4 x 2 m großen Tisch.
Bei diesem härtesten Turnier des Jahres, das durch 8 Wildcards auf 28 Spieler aufgestockt wurde, begannen die Spieler in vier Gruppen zu je sieben Spielern. Das Turnier stellte neben dem starken Aufgebot an Spielern besondere Anforderungen an die Kondition der Akteure. Gespielt wurde im 2-Stunden-Rhythmus jeder gegen jeden best-of-5. Wer sich am Ende German Master nennen wollte, musste an diesen drei Tagen in 14 Spielzeiten für 12 Matches in Bestform sein. Allein am zweiten Tag standen viele Spieler über 10 und am Finaltag weitere 8 Stunden am Tisch. Da ist es nicht überraschend, dass auch die Favoriten das eine oder andere Match verloren haben.
Die Vorrunde konnte nur die Nummer 1 der GOSR-Rangliste, HaJo Meyer aus Rüsselsheim, ohne Niederlage überstehen. Dass es hoch-klassiges Snooker zu sehen gab zeigt die große Anzahl hoher Breaks schon in den Gruppenspielen. 20 Breaks über 50 Punkte von 9 ver-schiedenen Spielern bezeugen nicht nur die Stärke des Feldes sondern auch, dass in Dornstadt hervorragendes Material zu Verfügung stand.Das höchste Break der Vorrunde erzielte Sascha Lippe mit 116 Punkten, dies blieb auch das höchste Break des Turniers.
Die besten vier Spieler jeder Gruppe qualifizierten sich für die Zwischenrunde, die noch mal in vier Gruppen zu vier Spielern ausgetragen wurde. Dabei kamen gleich drei Favoriten in eine Gruppe, so dass einer das Viertelfinale nicht erreichen konnte. In dieser Gruppe konnten Sascha Lippe gegen Arthur Farmer aus München und Michael Heeger gegen seinen Vereinskameraden Olaf Thode die erste Runde für sich entscheiden. In der zweiten Runde setzte sich Michael Heeger mit sehr gutem Spiel überraschend deutlich gegen Sascha Lippe mit 3 : 0 durch. Olaf Thode konnte Arthur Farmer besiegen, so dass es in der dritten Runde für Olaf Thode und Sascha Lippe um den Einzug ins Viertelfinale ging. Sascha Lippe konnte in diesem Match nicht zu seiner Form finden und musste sich auch Olaf Thode mit 0 : 3 geschlagen geben. Dass die beiden Rüsselsheimer dann später auch das Finale bestritten, belegt die Stärke dieser Gruppe.
Im Viertelfinale unterlagen HaJo Meyer gegen Thomas May und der Braunschweiger Joe Brandes, der bis dahin ein sehr starkes Turnier spielte, gegen Olaf Thode jeweils mit 0 : 3. Michael Heeger setzte sich gegen den Kaufbeurer Lothar Stumpf knapp mit 3:2 und Uli Huber aus Dornstadt gegen den Münchener Andi Kusan mit 3 : 1 durch.
Im Halbfinale konnten sich Thode und Heeger jeweils mit 3 : 1 durchsetzen, so dass es zu einem reinen Rüsselsheimer Finale kam. Im hart umkämpften Finale konnte zunächst keiner der beiden Akteure an die vorher gezeigten guten Leistungen anknüpfen. Nach einem 0:1 und 1:2 Rückstand konnte Heeger mit einer 65 sein höchstes Break im Turnier erzielen und zum 2:2 ausgleichen. Im entscheidenden Frame lief es für Olaf Thode wieder besser, so dass er den Titel der German Masters erringen konnte.
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